{"id":201,"date":"2025-05-09T08:28:48","date_gmt":"2025-05-09T08:28:48","guid":{"rendered":"https:\/\/thomaslang.net\/?p=201"},"modified":"2025-05-09T08:28:48","modified_gmt":"2025-05-09T08:28:48","slug":"die-bergische-mauer","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/thomaslang.net\/?p=201","title":{"rendered":"Die bergische Mauer"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"651\" src=\"https:\/\/thomaslang.net\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/achter-mai-2025-1024x651.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-203\" srcset=\"http:\/\/thomaslang.net\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/achter-mai-2025-1024x651.jpg 1024w, http:\/\/thomaslang.net\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/achter-mai-2025-300x191.jpg 300w, http:\/\/thomaslang.net\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/achter-mai-2025-768x489.jpg 768w, http:\/\/thomaslang.net\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/achter-mai-2025.jpg 1094w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Der 8. Mai ist ein sch\u00f6ner und zugleich trauriger Gedenktag der deutschen Geschichte, weil da 1945 eine monstr\u00f6se Diktatur ihr Ende fand \u2013 die Millionen Menschen das Leben gekostet hatte. 1985 habe ich als 18-j\u00e4hriger einen Beitrag f\u00fcr die Sch\u00fclerzeitung zum 40. Gedenktag an die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus durch eine internationale Allianz verfasst. Zum 80. Gedenktag frage ich mich was seitdem anders geworden ist.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eine lange, hohe Bruchsteinmauer st\u00fctzt den s\u00fcdlichen Rand des St\u00e4dtchens Waldbr\u00f6l im Bergischen Land. Dort bin ich von 1977 bis 1986 zur Schule gegangen. Die Mauer wurde damals gemeinhin \u201eHitlermauer\u201c genannt. Auf dem R\u00fccken des H\u00fcgels dahinter verrotten die Fundamente einer nationalsozialistischen Schule, die dort einmal gebaut werden sollte. In den Achtzigerjahren tauchte wie von Geisterhand ein Schriftzug auf der Mauer auf: NIE WIEDER KRIEG, stand da in riesigen Buchstaben. Die Mauerschrift sorgte f\u00fcr einen l\u00e4ndlichen Skandal. Entfernt wurde sie nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der \u201eReichsleiter der NSDAP und Leiter des Einheitsverbands Deutsche Arbeitsfront\u201c (Wikipedia) Robert Ley wollte die strukturschwache Region in den 1930er-Jahren entwickeln. Dazu sollte ein Traktorenwerk ebenso wie jene Nazi-Schule dienen. So weit kam es nicht. Die Mauer wurde zu dem beschriebenen Mahnmal f\u00fcr den Frieden. Die Stadt lie\u00df sp\u00e4ter die gro\u00dfen Buchstaben nachmalen. Sie kamen ihr zur Imagepflege inzwischen zupass. Ob man die Malerei in Zukunft erhalten wird, scheint mir nicht mehr ausgemacht.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich war ein Nachfahre jener Kriegsgeneration, beide Eltern Jahrgang 1930, ich kannte ihre Erz\u00e4hlungen und ihr Schweigen. Die unbewusste oder durch Nichterz\u00e4hlen bef\u00f6rderte Weitergabe von Traumata, wie man heute sagen w\u00fcrde, besch\u00e4ftigte mich. Als junger Erwachsener und frischgebackener Wehrdienstverweigerer litt ich darunter und schrieb dar\u00fcber. Ich wollte mich dabei nicht \u00fcber diese Generation stellen, ich wollte mit ihr f\u00fchlen. Und eher leise dr\u00fcckte ich aus, dass auch ich mich von ihren Erlebnissen belastet f\u00fchlte.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich wurde Redakteur der neuen Sch\u00fclerzeitung <em>tabula rasa<\/em>. Damals wusste ich nicht, dass Ley auf dieselbe Schule gegangen war wie sp\u00e4ter ich, nur dass er in der N\u00e4he ein Gut besessen hatte, auf dem mein Vater mit vielen anderen 14- und 15-J\u00e4hrigen im April 1945 noch f\u00fcr den Krieg trainiert werden sollte.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>J\u00fcngste Entwicklungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1985 hat sich ja viel ge\u00e4ndert, oder? Wir haben so viele Menschen zu Wort kommen lassen, wir haben Denkm\u00e4ler errichtet und Bronzetafeln gie\u00dfen lassen, etwa die f\u00fcr die Opfer der Nazis, die von Waldbr\u00f6l nach Hadamar gebracht und dort ermordet wurden, so unscheinbar neben der Hauptstra\u00dfe der Stadt gelegen, dass man sie leicht \u00fcbersieht. Wir haben uns so Vieles angeschaut, haben uns gestellt und sind davongelaufen. Einige von uns haben die Zeit genutzt, die Vergangenheit ihrer Familien zu erfragen oder zu erforschen. Andere wissen bis heute kaum, was ihr Opa in dieser Zeitspanne von zw\u00f6lf Jahren, die in einem langen Leben doch kurz anmuten kann, getan und wozu er sich bekannt hat. Manchmal forschen andere f\u00fcr sie nach.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwei Staaten sind wieder zu einem geworden, und das vereinigte Land hat sich lange bem\u00fcht, seine Nachbarn nicht wieder zu erschrecken mit seiner Gr\u00f6\u00dfe, seiner Finsternis. Nur ist pl\u00f6tzlich, gar nicht so pl\u00f6tzlich, wieder Krieg \u2026 in Europa, und der Militarismus kehrt mit gut ge\u00f6lten Gelenken zur\u00fcck. \u201eNie wieder Krieg\u201c klingt bald eher nach einer nostalgischen Erinnerung als nach einem Memento. Manche Journalisten werfen sich mit Wonne auf eine neue martialische Rhetorik Die Mauer st\u00fctzt den Rand der Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, und ich will noch zwei Details loswerden, die ich vor vierzig und vor zwanzig Jahren erfuhr. Das eine Detail ist die K\u00e4lte in der Erz\u00e4hlung meines Onkels, der nach einem Tieffliegerangriff an einem zerschossenen Wagen vorbeikam und dort Tote erblickte, die nur noch \u201eGulasch\u201c waren. Das zweite sind die Tr\u00e4nen in den Augen meines Vaters, als er von der R\u00e4umung eines Blindg\u00e4ngers auf einer ortsnahen Wiese sprach und erw\u00e4hnte, dass die M\u00e4nner vom R\u00e4umkommando gelbe Sterne trugen. Habe ich mir das nur eingebildet?<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eIch wei\u00df gar nicht, wo der j\u00fcdische Friedhof ist\u201c, sagte ich im Winter 2024 zu meiner Schwester. \u201eWir haben in unserer Gemeinde bis 1938 eine Synagoge besessen. Da muss es doch einen j\u00fcdischen Friedhof geben.\u201c \u2013 \u201eDer liegt gleich hinter dem evangelischen\u201c, antwortete sie. Wir gingen, am Urnengrab unserer Eltern vorbei, dorthin. Es gibt in der Gemeinde N\u00fcmbrecht in Nordrheinwestfalen inzwischen ein Denkmal f\u00fcr die ermordeten Juden (nicht nur) der Gemeinde vor einem kleinen Areal mit historischen Grabsteinen. Von den j\u00fcdischen Familien im Ort existiert keine mehr. Nur zwei Menschen, damals Kinder oder Jugendliche, \u00fcberlebten meines Wissens die Schoa. Einer, Leo Baer, besuchte die Gemeinde in den 1970er-Jahren. Was dar\u00fcber in der N\u00fcmbrechter Chronik zu lesen ist \u2013 bereits zu lesen war, als ich dort aufwuchs \u2013 klingt vers\u00f6hnlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ich Ende 2024 endlich im Internet nachlas, was sich \u00fcber die j\u00fcdischen Gemeinden in N\u00fcmbrecht und dem benachbarten Ruppichteroth finden l\u00e4sst, erfuhr ich, dass auch Leo Baer dasselbe Gymnasium besucht hat wie ich. W\u00e4hrend meiner Schulzeit war davon keine Rede.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vom Dialog der Generationen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor vierzig Jahren habe ich \u00fcber den \u201eDialog der Generationen\u201c geschrieben und ihn f\u00fcr sinnvoll befunden. Heute zweifle ich an dem, was da im Lauf von Jahrzehnten eigentlich geredet wurde. Wenn der ganze Schei\u00df, den wir als solchen erkannt hatten, pl\u00f6tzlich wieder ungekl\u00e4rt zutage tritt, wenn nicht alle Menschen in gleichem Ma\u00dfe Menschen sein sollen, wenn Vertreibung von Menschen wieder die Fantasien anderer Menschen befl\u00fcgelt, wenn Menschen beim Feiern verbotene, aber nicht vergessene Gru\u00dfgesten zeigen und flotte Hasslieder singen, wenn zehn Millionen Deutsche 2024 eine rechtsextreme Partei w\u00e4hlten, frage ich mich, was da im Dialog der Generationen eigentlich weitergegeben wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Bruchsteinmauer mache ich mir keine Sorgen. Sie wird bestimmt hundert Jahre alt. Anders verh\u00e4lt es sich mit der Schrift darauf. Das Wort \u201enie\u201c, stelle ich mir vor, wird als erstes verschwinden, wenn nicht eine Geisterhand es bald nachmalt. Das ist noch kein \u201eSalonpazifismus\u201c, wie Simon Strau\u00df es nennt. Vielmehr kommt es darauf an, was man aus dem Satz ableitet. Aus meiner Sicht ist er kein magischer Spruch, der alles B\u00f6se weghalten soll. Vielmehr verstehe ich ihn Sinn einer moralischen Forderung: denke so, \u00e4u\u00dfere dich so, handele so, dass dein Denken, Handeln und Reden nicht zur Grundlage f\u00fcr Krieg, Mord oder Vertreibung dienen kann. \u201eNie wieder\u201c ist nach vorn gerichtet, eine Aktion, keine Verweigerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Liebe junge Erwachsene von heute, lasst euch keine Geschichten auftischen. Haltet die Augen und die Ohren offen, die Wahrheit ist erfahrbar. Glaubt nicht, dass mit Ressentiments, mit Gewalt oder blo\u00df hasserf\u00fcllten Spr\u00fcchen irgendetwas zu eurem Vorteil zu gewinnen w\u00e4re. Auch wenn ihr nicht mehr mit Menschen reden k\u00f6nnt, die den Faschismus selbst erlebt haben: Schaut euch noch mal an, wie eine Diktatur kommt und was sie bringt: Tote und Zerst\u00f6rung, dann noch Verletzte, sonst nichts. Zieht keinen Schlussstrich, es springt sonst jemand dar\u00fcber. Fragt, sagt, denkt, schreibt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Artikel f\u00fcr die Sch\u00fclerzeitung 1985<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">8. MAI<\/p>\n\n\n\n<p>40 Jahre sind seit dem Ende des (offiziellen) Faschismus in Deutschland vergangen -\u2013Anla\u00df genug f\u00fcr voraussichtlich zahlreiche Gedenkfeiern und Kundgebungen, deren Thema wohl die \u00fcblichen \u201eErw\u00e4gungen \u00fcber Schuld, Scham, Haftung, Verdr\u00e4ngung, Bew\u00e4ltigung\u201c (so wurde es k\u00fcrzlich in einem Zeitungsartikel ausgedr\u00fcckt) sein werden. Es ist sehr schwer, dem Thema noch einen neuen Aspekt abzugewinnen; auch dieser Artikel wird die oben genannten Punkte teilweise streifen. Vor 52 Jahren begann das \u201eDritte Reich\u201c, vor 40 Jahren war es zu Ende. Wie ist unsere Generation davon betroffen, wenn \u00fcberhaupt? Die Generation, die zur Zeit des nationalsozialistischen Regimes heranwuchs, ist heute zwischen 50 und 60 Jahre alt. Zahlreiche Menschen diesen Alters nehmen Einflu\u00df auf uns. In ihrem Unterbewu\u00dftsein liegt die ganze Zeit des Faschismus begraben, manches haben sie selbst verbuddelt. Es liegt mir fern, eine ganze Generation als verkappt nazistisch abstempeln zu wollen. Gewi\u00df \u2013 viele wurden in den Schulen (manche auch zu Hause) nach nationalsozialistischen Ideen erzogen. Die Ideale dieser Erziehung ruhen in ihren K\u00f6pfen, aber nicht unreflektiert, nicht, wie sie eingeh\u00e4mmert wurden, sondern (zumeist) eindeutig bewertet.<\/p>\n\n\n\n<p>Einschneidender noch als diese Erziehung erlebte die Jugend der 30er und 40er Jahre den Krieg. Und auf diese Erfahrung m\u00f6chte ich hier eingehen. Die meisten Leute sprechen nicht gerne vom Krieg, und wenn sie es tun, so begn\u00fcgen sie sich mit Allgemeinpl\u00e4tzen. Sie sind froh, \u201edas alles\u201c hinter sich zu haben, und m\u00f6chten es vergessen. Es schmerzt sie, daran zu denken. Ich habe mit einigen dieser Kriegsgeneration gesprochen und von ihnen auch individuelle, ganz pers\u00f6nliche Kriegserlebnisse geh\u00f6rt. Ich verstehe, warum sie gern schweigen. Der Krieg hat nicht nur ihre Jugend gefressen, er hat auch ungeheure Zerst\u00f6rungen in ihrem Innern angerichtet. Ich glaube, f\u00fcr die ganze Generation ist \u201eUnbefangenheit\u201c ein Fremdwort. Aber all diese Bilder des Grauens, die Angst, das Nicht-Passen-K\u00f6nnen in ihnen tradieren sie uns unbewu\u00dft, unterschwellig. Und darin liegt eine Gefahr, n\u00e4mlich, da\u00df wir mit diesen Problemen auch nie fertig werden k\u00f6nnen, weil sie nicht bewu\u00dft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier ist meiner Meinung nach der Punkt, an dem der viel geforderte Dialog zwischen den Generationen sinnvoll w\u00e4re. Denn fast alles, was uns gesagt wird, ist retrospektiv, im R\u00fcckblick auf die Zeit als geschichtliche Epoche, exakt eingrenzbar und rational durchdiskutierbar. Die individuelle Erfahrung hat man aus der Vergangenheit weggeleugnet. Eine Epoche kann man jedoch nicht bew\u00e4ltigen, solange die verdr\u00e4ngte individuelle Erfahrung die Kommunikation zwischen den Generationen pr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sollte Zerst\u00f6rungen nicht unter der Hand weitergeben.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Essay erschien am 8.5.2025 zuerst im <a href=\"https:\/\/www.literaturportal-bayern.de\/journal?task=lpbblog.default&amp;id=3827\">Literaturportal Bayern<\/a>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der 8. Mai ist ein sch\u00f6ner und zugleich trauriger Gedenktag der deutschen Geschichte, weil da 1945 eine monstr\u00f6se Diktatur ihr Ende fand \u2013 die Millionen Menschen das Leben gekostet hatte. 1985 habe ich als 18-j\u00e4hriger einen Beitrag f\u00fcr die Sch\u00fclerzeitung zum 40. Gedenktag an die Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus durch eine internationale Allianz verfasst. 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