„Ein genialer Satz eröffnet in « Melville verschwindet » ein Spiel mit Mehrdeutigkeiten … Eine lohnend-herausfordernde Lektüre.“ (Maria Leitner, Buchkultur Nr. 225)
t h o m a s l a n g . n e t
„Ein genialer Satz eröffnet in « Melville verschwindet » ein Spiel mit Mehrdeutigkeiten … Eine lohnend-herausfordernde Lektüre.“ (Maria Leitner, Buchkultur Nr. 225)
Am Dienstag, 31. März 2026, um 19:00 Uhr, stellt der Autor in Lesung und Gespräch – mit dem Literaturreferenten der Stiftung – seinen neuen Roman Melville, eine abenteuerliche Schriftstellerbiographie mit doppeltem Boden vor.
Was hat der Autor von „Moby-Dick“ unserer Zeit zu sagen? Kann es gutgehen, wenn sich ein Schriftsteller heute daran macht, ein Buch über diesen späten Nachfahren Homers zu schreiben? Und wie spiegelt sich unsere polykritisch geschüttelte Zeit in Melvilles kolonialistischem und klassenbewusstem Amerika? (Michael Braun, Moderator der Lesung)
Anmeldung hier.
„« Melville verschwindet » [ist] eine überzeugende Demonstration erzählerischer Virtuosität.“
Thomas Leitner, Falter Nr, 12 2026
„Thomas Lang hat ein Buch geschrieben, in das man sich hineinfinden muss, das im Lauf der Lektüre aber immer fesselnder wird. Bei aller Düsterkeit hat es Momente einer leisen Komik und überzeugt durch präzise Prosa.“ (Wolfgang Schneider, FAZ, 4.3.26)
„Klug komponierte Reflexion über Umbrüche und die daraus resultierenden existenziellen Geühle.“ (Günter Keil, Playboy – 3/2026)

Heike Geißler spricht mit mir über meinen neuen Roman « Melville verschwindet » (2026). In dem Autor*innen-Gespräch geht es u. a. um (literarische) Abenteuer, Tricks sowie die Problematik, über lange Vergangenes zu schreiben. Die Konzeption der Fragen stammt von der Autorin und Kulturjournalistin Sabine Zaplin.

Die Münchner Premiere von « Melville verschwindet » am 4.2.26 war ein grandioser Moment. Im vollbesetzten Saal des Literaturhauses kam mit der Musik von Evi Keglmaier und den Bildern von Alexander Milstein zu meiner Lesung die perfekte Stimmung auf. Tobias Döring führte klug und souverän durch den Abend. Viele Menschen haben mir geschrieben oder gesagt, dass es für sie ein sehr schöner und besonderer Abend war-– das macht mich glücklich.

„Es ist beeindruckend, wie es Lang gelingt, Melvilles Leben mit dessen literarischen Stoffen zu verknüpfen und mit den Erinnerungen Meanders eine narrative, poetologische Reflexion hinzuzuerfinden.“ (Dlf Büchermarkt am 3.2.26, Michael Eggers)
„Mit immer neuen Figuren und Perspektiven versuchen Thomas Lang und sein Ich-Erzähler Paul Melville zu fassen zu kriegen, so wie einst Käpt’n Ahab den weißen Wal. Thomas Lang lässt in seinem neuen Roman „Melville verschwindet“ aber nicht nur die Figuren tanzen, sondern bietet auch ein inspirierendes Sammelbecken an Gedanken zu Themen wie Identität und Maskenspiel und zur Frage, wie sich unser Selbstbild manchmal beißen kann mit dem Eindruck, den andere von uns haben.“ (Wolfgang Popp, ORF 1 Mittagsjournal, am 2.2.26)
Antje Weber hat mich für die Münchner Kultur der Süddeutschen Zeitung interviewt. Es geht um toxische Männlichkeit, die erschreckenden Ähnlichkeiten zwischen dem Amerika des 19. Jahrhunderts und dem vom heute, die scheinbare Stärke heutiger Führungsfiguren – um Wut und Ressentiments und die Notwendigkeit, sich mindestens einmal am Tag selbst als Witzfigur anzusehen.
