thomas lang

t h o m a s l a n g . n e t

Gespräch mit Carola Gruber über « Melville verschwindet »

„Ich möchte ein Angebot formulieren: dazu einladen, sich zu lockern und das Realitäts-Korsett, in dem wir uns befinden und im Alltag auch befinden müssen, mal aufzuschnüren. Das ist, wenn man so will, wie Drogen nehmen ohne Drogen. Es geht darum, Verwunderung zuzulassen. Ich möchte einladen: Lass dich dreimal um die eigene Achse drehen und dich schwindlig machen. Komm mit mir in diese Welt.“ (aus dem Gespräch mit Carola Gruber auf literaturportal-bayern.de)

31.3.26: Online-Lesung & Gespräch

Am Dienstag, 31. März 2026, um 19:00 Uhr, stellt der Autor in Lesung und Gespräch – mit dem Literaturreferenten der Stiftung – seinen neuen Roman Melville, eine abenteuerliche Schriftstellerbiographie mit doppeltem Boden vor.
Was hat der Autor von „Moby-Dick“ unserer Zeit zu sagen? Kann es gutgehen, wenn sich ein Schriftsteller heute daran macht, ein Buch über diesen späten Nachfahren Homers zu schreiben? Und wie spiegelt sich unsere polykritisch geschüttelte Zeit in Melvilles kolonialistischem und klassenbewusstem Amerika? (Michael Braun, Moderator der Lesung)
Anmeldung hier.

Ein Gespräch über « Melville verschwindet » (Januar 26)

Heike Geißler spricht mit Thomas Lang über dessen Roman « Melville verschwindet » im Januar 2026

Heike Geißler spricht mit mir über meinen neuen Roman « Melville verschwindet » (2026). In dem Autor*innen-Gespräch geht es u. a. um (literarische) Abenteuer, Tricks sowie die Problematik, über lange Vergangenes zu schreiben. Die Konzeption der Fragen stammt von der Autorin und Kulturjournalistin Sabine Zaplin.

Ein Autor*innen-Gespräch. Konzeption der Fragen: Sabine Zaplin

So war die Lesung am 4.2.26 im Literaturhaus München

(c) Werner Bauer

Die Münchner Premiere von « Melville verschwindet » am 4.2.26 war ein grandioser Moment. Im vollbesetzten Saal des Literaturhauses kam mit der Musik von Evi Keglmaier und den Bildern von Alexander Milstein zu meiner Lesung die perfekte Stimmung auf. Tobias Döring führte klug und souverän durch den Abend. Viele Menschen haben mir geschrieben oder gesagt, dass es für sie ein sehr schöner und besonderer Abend war-– das macht mich glücklich.

« Melville verschwindet » im ORF

„Mit immer neuen Figuren und Perspektiven versuchen Thomas Lang und sein Ich-Erzähler Paul Melville zu fassen zu kriegen, so wie einst Käpt’n Ahab den weißen Wal. Thomas Lang lässt in seinem neuen Roman „Melville verschwindet“ aber nicht nur die Figuren tanzen, sondern bietet auch ein inspirierendes Sammelbecken an Gedanken zu Themen wie Identität und Maskenspiel und zur Frage, wie sich unser Selbstbild manchmal beißen kann mit dem Eindruck, den andere von uns haben.“ (Wolfgang Popp, ORF 1 Mittagsjournal, am 2.2.26)