Thalia Mayersche Gummersbach – Kaiserstr. 20, 51643 Gummersbach
Beginn: 19:00 Uhr – Eintritt: 10,00
Moderation: Reiner Thies
t h o m a s l a n g . n e t
Thalia Mayersche Gummersbach – Kaiserstr. 20, 51643 Gummersbach
Beginn: 19:00 Uhr – Eintritt: 10,00
Moderation: Reiner Thies
„Ich möchte ein Angebot formulieren: dazu einladen, sich zu lockern und das Realitäts-Korsett, in dem wir uns befinden und im Alltag auch befinden müssen, mal aufzuschnüren. Das ist, wenn man so will, wie Drogen nehmen ohne Drogen. Es geht darum, Verwunderung zuzulassen. Ich möchte einladen: Lass dich dreimal um die eigene Achse drehen und dich schwindlig machen. Komm mit mir in diese Welt.“ (aus dem Gespräch mit Carola Gruber auf literaturportal-bayern.de)
„Ein genialer Satz eröffnet in « Melville verschwindet » ein Spiel mit Mehrdeutigkeiten … Eine lohnend-herausfordernde Lektüre.“ (Maria Leitner, Buchkultur Nr. 225)
Am Dienstag, 31. März 2026, um 19:00 Uhr, stellt der Autor in Lesung und Gespräch – mit dem Literaturreferenten der Stiftung – seinen neuen Roman Melville, eine abenteuerliche Schriftstellerbiographie mit doppeltem Boden vor.
Was hat der Autor von „Moby-Dick“ unserer Zeit zu sagen? Kann es gutgehen, wenn sich ein Schriftsteller heute daran macht, ein Buch über diesen späten Nachfahren Homers zu schreiben? Und wie spiegelt sich unsere polykritisch geschüttelte Zeit in Melvilles kolonialistischem und klassenbewusstem Amerika? (Michael Braun, Moderator der Lesung)
Anmeldung hier.
„« Melville verschwindet » [ist] eine überzeugende Demonstration erzählerischer Virtuosität.“
Thomas Leitner, Falter Nr, 12 2026
„Thomas Lang hat ein Buch geschrieben, in das man sich hineinfinden muss, das im Lauf der Lektüre aber immer fesselnder wird. Bei aller Düsterkeit hat es Momente einer leisen Komik und überzeugt durch präzise Prosa.“ (Wolfgang Schneider, FAZ, 4.3.26)
„Klug komponierte Reflexion über Umbrüche und die daraus resultierenden existenziellen Geühle.“ (Günter Keil, Playboy – 3/2026)

Heike Geißler spricht mit mir über meinen neuen Roman « Melville verschwindet » (2026). In dem Autor*innen-Gespräch geht es u. a. um (literarische) Abenteuer, Tricks sowie die Problematik, über lange Vergangenes zu schreiben. Die Konzeption der Fragen stammt von der Autorin und Kulturjournalistin Sabine Zaplin.

Die Münchner Premiere von « Melville verschwindet » am 4.2.26 war ein grandioser Moment. Im vollbesetzten Saal des Literaturhauses kam mit der Musik von Evi Keglmaier und den Bildern von Alexander Milstein zu meiner Lesung die perfekte Stimmung auf. Tobias Döring führte klug und souverän durch den Abend. Viele Menschen haben mir geschrieben oder gesagt, dass es für sie ein sehr schöner und besonderer Abend war-– das macht mich glücklich.

„Es ist beeindruckend, wie es Lang gelingt, Melvilles Leben mit dessen literarischen Stoffen zu verknüpfen und mit den Erinnerungen Meanders eine narrative, poetologische Reflexion hinzuzuerfinden.“ (Dlf Büchermarkt am 3.2.26, Michael Eggers)